Meine 5 besten Tipps für deine erfolgreiche Mobility-Routine

18. Juni 2022  -  Mobility

Du möchtest beweglicher werden, aber schaffst es nicht dran zu bleiben? Du hast schon viel versucht, aber wirst einfach nicht gelenkiger? Vielleicht kann ich dir helfen! Schaue dir hier meine 5 besten Tipps für deine erfolgreiche Mobility-Routine an.

Tipp 1: Plane dir Mobility bewusst ein

Damit du eine zufriedenstellende Mobility-Routine aufbauen kannst, plane dir deine Mobility genau so wie deine Trainingseinheiten fix ein. Ein “mal schauen, wie ich diese Woche Zeit habe” bringt dir keine Ergebnisse.

Je nach dem wie akut deine Beschwerden sind, kann es auch von Vorteil sein, wenn du am Anfang deine Trainingseinheiten reduzierst und dafür eine Mobility-Session mehr machst. Nein, am Ende des Trainings über die Blackroll zu rollen ist KEIN Mobility-Training! (Lese hier, was der Unterschied zwischen aktivem und passiver Beweglichkeit ist.)

Tipp 2: Fange mit wenig an und steigere dich

Du kannst dir vieles vornehmen, aber gleichzeitig an Hüfte, Schulter und Fussgelenken zu arbeiten wird dich überfordern. Ebenfalls solltest du mit wenig, resp. kurzen Sessions starten, damit du dich an deine neue Mobility-Routine gewöhnen kannst und die Lust nicht verlierst.

Eine Gewohnheit zu etablieren braucht Durchhaltevermögen und Disziplin. Starte lieber mit wenig und feiere deine Erfolge.

Tipp 3: Mobility braucht Zeit

Eine Fehlhaltung entsteht nicht von heute auf morgen. Diese wieder zu beheben auch nicht. Sei nicht zu ungeduldig. Einen Monat lang Mobility zu machen ist gut, aber wird wahrscheinlich dein Problem noch nicht beheben. Und seien wir ehrlich: eine Routine ist es nach einem Monat sowieso noch nicht! 😉

Ich nehme hier gerne das Beispiel des Sitzens und der verkürzten Hüftbeuger. Nehmen wir an, du hast einen Bürojob und sitzt 15h am Tag (Autofahrt, Essen, Fernsehen inklusive). Deine Mobility, die du 3x die Woche für 20 Minuten machst sind dann einen Tropfen auf den heissen Stein. Dein Körper passt sich deinen Bewegungen an. Braucht er die Hüftbeuger im Alltag zu selten, werden sie reduziert.

Tipp 4: Mache Mobility mit anderen zusammen

Mit Mobility ist es wie mit anderen Sportarten auch. Es macht mehr Spass mit anderen zusammen. Schliesse dich mit Leuten aus deiner Trainingsgruppe zusammen und vereinbart einen fixen Termin. Es gibt auch super Online-Angebote wie z.B. meine Kinstretch-Lektion :-). (Was Kinstretch ist, habe ich dir hier erklärt.)

Tipp 5: Für schnellere Erfolge musst du deine Defizite kennen

Jeder Körper ist anders und jede Person hat ihre eigene Vorgeschichte, die den Körper beeinflusst. Damit du am schnellsten zum Ziel kommst, musst du deine körperlichen Defizite kennen. Nur so kannst du zielgerichtet deine Mobility-Routine aufbauen.

Während des Trainings wirst du wahrscheinlich spüren, wo es nicht rund läuft oder sogar schmerzt. Doch was sind jetzt die besten Übungen und was ist jetzt genau das Problem? Lasse dich von einem Mobility-Spezialisten oder einem Physio untersuchen und erhalte so deine persönliche Bestandesaufnahme.

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